Einfluss Anlagengröße und Inbetriebnahme

Die Anlagengröße sowie der Zeitpunkt der Inbetriebnahme beeinflusst, ob Ihre Anlage verpflichtend oder freiwillig direktvermarktet wird. Eine verpflichtende Direktvermarktung gilt für Anlagen ab 100kW, die nach dem 01.01.2016 bzw. für Anlagen ab 500kW, die nach dem 01.08.2014 in Betrieb genommen wurden.

Bei der freiwilligen Direktvermarktung entscheiden Sie, ob Sie Ihren eingespeisten Strom nach dem Vergütungsmodell der festen Einspeisevergütung oder der Direktvermarktung verkaufen wollen. Der Wechsel in die freiwillige Direktvermarktung ist für Sie risikofrei. Sie können monatlich zur Direktvermarktung wechseln und auch wieder zur Einspeisevergütung zurückkehren.

Im Falle der verpflichtenden Direktvermarktung haben Sie diese Wahl nicht. Egal, ob Sie sich freiwillig entscheiden oder verpflichtet sind, die Vergütung aus der Direktvermarktung ist die nach Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) maximal mögliche Vergütung für Ihren Solarstrom:
Bei freiwilligem Wechsel in die Direktvermarktung erhöht sich Ihre Vergütung je eingespeister Kilowattstunde leicht (mehr zum Hintergrund)
Bei der verpflichtenden Direktvermarktung erhalten Sie von Anfang an den maximal möglichen Vergütungssatz. Die durch das EEG festgelegte Vergütungsdauer beträgt in jedem Fall 20 Jahre.