Mieterstrom

Strom vom eigenen Dach, auch für Mieter nutzbar machen!

Die Vorteile von Solarstrom liegen auf der Hand: ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz, Kostensenkung durch Eigenverbrauch und einfache Umsetzung.

Bisher profitieren jedoch hauptsächlich EigenheimbesitzerInnen von diesen Vorteilen, MieterInnen bleiben außen vor. Dies ist nicht nur eine Benachteiligung für die Mieter, sondern führt dazu, dass das Potential vieler Dachflächen ungenutzt bleibt.

Da Mieterstrom ein wichtiger Baustein für die Energiewende ist, liegt uns dieses Thema am Herzen. Wir wollen bei uns in der Region Mieterstromprojekte ermöglichen. Dies setzen wir mit unserem Partner Hohenacker Solar um. Hohenacker Solar, mit Sitz bei Heidelberg, ist fest in Baden-Württemberg verwurzelt, bringt viel Expertise und Erfahrung mit und ist auch kleinen Projekten gegenüber aufgeschlossen.

Mieterstrom mit Regionah Energie und Hohenacker Solar!

Sind sie HauseigentümerIn eines Mehrfamilienhauses?
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf! 

  • Alles aus einer Hand:
    wir planen, bauen und betreiben Ihre Mieterstromanlage!
  • Erfahrene Partner
  • Geringer Aufwand
  • Flexible Konzepte – nach Wunsch anpassbar
  • Unternehmen in Süddeutschland verwurzelt und in der Region aktiv
  • Beitrag zum Klimaschutz
  • Wertsteigerung der Immobilie

Kontaktieren Sie uns!
Wir unterstützen Sie gerne - und vereinbaren mit Ihnen eine kostenlose Erstberatung.

Wie funktioniert Mieterstrom?

Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach liefert Solarstrom, der den Bewohnern des Hauses zur Verfügung steht. Nicht genutzter Strom wird ins Netz eingespeist. Strom, der im Haus benötigt wird, aber nicht durch die PV-Anlage gedeckt werden kann, wird vom Stromversorger geliefert. Die Bewohner haben dabei nur einen Stromliefervertrag für den gesamten Strombedarf.

Für die HauseigentümeInnen oder aber die Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) ergeben sich durch Mieterstrom zahlreiche Vorteile:

  • Durch die Einsparung von Stromkosten werden die Wohnungen attraktiver. Dies führt zu einer höheren Mieterbindung.
  • Durch die Modernisierung der Haustechnik steigt der Wert der Immobilie.
  • Es wird ein Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz geleistet.
  • HauseigentümerInnen profitieren von zusätzlichen Einnahmen zum Beispiel durch Verpachten des Dachs, die PV-Anlage oder durch Verkauf des PV-Stroms (abhängig vom gewählten Modell).
  • Bei Neubauten kann die PV-Anlage ein Beitrag für den Erhalt der KfW-Förderung sein. Zudem können Tiefgaragenstellplätze ohne große Mehrkosten zum Laden von E-Autos vorbereitet werden.
  • Steht ein Austausch der Heizunganlage an, gilt für Bestandsgebäude in Baden-Württemberg laut dem Erneuerbare-Wärme-Gesetz die Pflicht, 15% der Wärme durch erneuerbare Energien zu decken. Diese Pflicht kann durch eine PV-Anlage erfüllt werden.

Insbesondere im Zusammenhang mit der Elektromobilität ergeben sich durch die günstige Stromversorgung weitere Vorteile durch ein Mieterstromprojekt. Ab Ende November kann bei der KfW eine Förderung von 900€ je Ladepunkt beantragt werden.

Zusätzlich ist eine Optimierung von steuerbaren Lasten wie beispielsweise Warmwassererzeugung, Wärmepumpe, Laden des E-Autos oder Klimaanlage möglich. Dadurch wird der Anteil des Direktstroms im Mieterstrommix erhöht und somit die Kosten reduziert.

Auch die MieterInnen profitieren von zahlreichen Vorteilen:

  • Sie profitieren von einem günstigen Stromtarif und einer langfristigen Preissicherheit.
  • Durch den regionalen Ökostrom vom eigenen Dach leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende.
  • Sie haben nur einen Stromliefervertrag für den PV- und den Reststrom. Zudem können sie weiterhin ihren Stromanbieter frei wählen. Es besteht kein Zwang zum Mieterstrom.
  • Es sind keine Umbaumaßnahmen in der eigenen Wohnung notwendig.

Folgende Rechnung zeigt den Vorteil der Stromkosteneinsparung auf:

Als Beispiel gehen wir von einem Bestandsgebäude mit fünf Parteien aus, auf dessen Dach eine Anlage mit knapp 30 kWp installiert ist. Hier ergibt sich ein Preis für den Direktstrom von 18,18 Ct/kWh. Darin enthalten sind Produktionskosten von 8,48 Ct/kWh, die EEG-Umlage mit 6,8 Ct/kWh und die Mehrwertsteuer mit 2,9 Ct/kWh.

Mit der Annahme, dass 25% des Strombedarfs im Haus durch die PV-Anlage gedeckt werden können (Direktstrom) und 75% aus dem Netz bezogen werden (Reststrom), ergibt sich bei einem Preis von 28,95 Ct/kWh für den Reststrom ein Mischpreis von 26,26 Ct/kWh. Der Reststrom ist teurer, weil hier zusätzlich Netzentgelte und die Stromsteuer gezahlt werden müssen.

Bei einem beispielhaften Haushaltsstromverbrauch von 4000 kWh im Jahr entstehen also beim Mieterstrom 1.050,40 € jährliche Stromkosten und beim Bezug von Ökostrom von der Regionah Energie (28,95 Ct/kWh) sind es 1.158,00 € im Jahr. Die Ersparnis bei den Stromkosten beträgt also 107,60 € jährlich.

Da bei Neubauten die Produktionskosten noch etwas geringer sind, ergibt sich hier sogar eine noch größere jährliche Ersparnis.

In der Planungsphase wird zuerst die grundsätzliche Machbarkeit überprüft und eine Grobplanung der PV Anlage durchgeführt. Nach dem Vertragsabschluss mit dem Hauseigentümer erfolgt die Überprüfung der Elektrik und eine detaillierte Anlagenplanung. Zudem wird das Messkonzept erstellt.

Dann geht es an die Umsetzung: Es werden Stromlieferverträge mit den Bewohnern abgeschlossen. Der Hausanschluss wird umgemeldet und zusätzliche Zähler zur Umsetzung des Messkonzepts installiert. Es erfolgt die Installation der PV Anlage und alle bestehenden Stromlieferverträge werden umgemeldet.

Im Betrieb ist die Hauptaufgabe das Kundenmanagement: Ablesen der Zählerstände, Rechnungsstellung und Zahlungsabwicklung. Aber auch die Vertragsverwaltung spielt eine große Rolle (weiter Stromlieferverträge können abgeschlossen werden, oder BewohnerInnen kündigen bei Mieterwechsel ihren Stromliefervertrag.) Zudem muss regelmäßig die Meldung von EEG-Umlage, Steuern und Abgaben erfolgen. Ein weiteres Thema ist der technische Betrieb der Anlage.

 

Verschiedene Mieterstrom-Modelle

Für die Umsetzung eines Mieterstromprojektes gibt es vier verschiedene Möglichkeiten. Zentral ist dabei, welche Rolle die HauseigentümerInnen übernehmen möchten und welche Aufgaben extern übernommen werden sollen. Folgende Tabelle gibt einen Überblick:

Mieterstrom-Modelle

Es wird ein Dachnutzungsvertrag zwischen Hohenacker Solar und dem Hauseigentümer geschlossen.

Hohenacker Solar ist der Anlageneigentümer, Betreiber und auch Stromlieferant und liefert den Direkt- und den Reststrom an die Mieter.

Hohenacker Solar bezieht den Reststrom von der Regionah Energie und speist den Überschussstrom ein.

In dieser Variante sind die HauseigentümerInnen auch EigentümerInnen der PV Anlage und verpachtet diese an Hohenacker Solar.

Hohenacker Solar ist Anlagenbetreiber und liefert Direkt- und Reststrom an die Mieter.

Hohenacker Solar bezieht den Reststrom von der Regionah Energie und speist den Überschussstrom ins Netz ein.

Hohenacker Solar unterstützt bei der Planung und Umsetzung der PV-Anlage.

In dieser Variante liefern HauseigentümerInnen als AnlagenbetreiberInnen den Direktstrom an Hohenacker Solar und speisen den Überschussstrom ins Netz ein.

Hohenackder Solar bezieht den Reststrom von der Regionah Energie und beliefert die Bewohner mit Mieterstrom.

Hohenacker Solar unterstützt in allen Prozessen bei der Planung, Umsetzung und im Betrieb der PV Anlage.

In dieser Variante sind die HauseigentümerInnen sowohl Anlagenbetreiber als auch Stromlieferant und beliefern die BewohnerInnen mit Mieterstrom.

Die HauseigentümerInnen bezieht den Reststrom von der Regionah Energie und speisen den Überschussstrom ins Netz ein.

Hohenacker Solar unterstützt in allen Prozessen bei Planung, Umsetzung und Betrieb des Mieterstromprojekts.

Die möglichen Modelle und Aufgabenverteilung im Überblick

Folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Aufgabenverteilung in einem Mieterstromprojekt abhängig von der Umsetzungsvariante. Insbesondere die Aufgaben der Strombelieferung sind sehr komplex und arbeitsintensiv.

Mieterstrom-Aufgaben

Unsere Adresse

Regionah Energie GmbH
Brunnenbergstr. 27
89597 Munderkingen

Telefon +49 (0)7393 820-958-0
Telefax +49 (0)7393 958-107
E-Mail info@regionah-energie.de